Klimaschutzkonzept

für den Landkreis Dingolfing-Landau

Klimaschutz und Energiewende sind zentrale Aufgaben unserer heutigen Gesellschaft und können nur gemeinsam gelingen: Jeder kann und muss hier seinen Beitrag leisten. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, erstellt der Landkreis Dingolfing-Landau das Integrierte Klimaschutzkonzept.

 

Was ist ein “Integriertes Klimaschutzkonzept”?

 

In einem Klimaschutzkonzept werden kurz-, mittel- und langfristige Ziele definiert und Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Landkreis entwickelt. Dadurch trägt es zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele auf lokaler Ebene bei.

 

Konkret sind folgende Bestandteile im Klimaschutzkonzept enthalten:
  • IST-Analyse mit Energie- und Treibhausgas (THG) – Bilanz
  • Potenzialanalyse und Szenarien
  • THG-Minderungsziele, Strategien und priorisierte Handlungsfelder
  • Akteursbeteiligung
  • Maßnahmenkatalog
  • Verstetigungsstrategie
  • Controlling-Konzept
  • Kommunikationsstrategie

 

Folgende Handlungsfelder stehen im Fokus:
  • Private Haushalte
  • Beschaffungswesen
  • Erneuerbare Energien
  • Gewerbe, Dienstleistung und Handel
  • Eigene Liegenschaften
  • Mobilität
  • Wärme- und Kältenutzung
  • IT-Infrastruktur

 

Was bringt ein “Integriertes Klimaschutzkonzept”?

Das Klimaschutzkonzept bringt viele Vorteile für BürgerInnen, Betriebe, Unternehmen und für das gesamte Kreisgebiet mit sich. Wie bei vielen politischen Entscheidungen ist es auch beim Klimaschutz so, dass die positiven Auswirkung erst mittelfristig spürbar werden. Die Erfahrungen anderer Kommunen zeigen jedoch, dass für Bürgerinnen und Bürger viele positive Effekte erwartbar sind.

Einige dieser Effekte können zum Beispiel sein:

+ Leben in einer klimafreundlichen Region

+ Steigerung der Lebensqualität vor Ort

+ Saubere Luft und Leben im Grünen

+ Wertsteigerung von Grundstücken und Immobilien durch eine lebenswerte und klimaneutrale Umgebung mit zukunftsweisender Mobilitätsplanung

Entlastung kommunaler Haushalte:

+ Lokale Investitionen in Umwelttechnologien sind ein Konjunktur für das Handwerk. Hierdurch sind höhere Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinden vorprogrammiert. Damit steht wiederum mehr Geld für Investitionen in Spielplätze, Theater, Kunst und andere Bereiche zur Verfügung. Insgesamt wird das Leben in der Gemeinde und im Kreis attraktiver.

+ Mehr lokale Wertschöpfung und höhere Kaufkraft

+ Verringerte Energieverbräuche führen zu geringeren Energiekosten.

 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Förderkennzeichen: 03K17631

Laufzeit des Vorhabens: 01.11.2021 bis 31.01.2024

Förderquote: 75%

Beteiligte Partner/ Weiterführende Links:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH

Wechsel der Projektträgerschaft

 

Ansprechpartnerin:

Riedmayr Katrin

M.Sc., Klimaschutzmanagerin

Mail: Katrin.Riedmayr@landkreis-dingolfing-landau.de

Telefon: 08731/87-172