Coronavirus

Diese Seite wird laufend aktualisiert.

Informationen und Hilfen für Unternehmen

Aufgrund der Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus dürfen wir Sie darauf hinweisen, dass das Bayerische Wirtschaftsministerium auf seiner Homepage Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Unternehmen dargestellt hat.

Alle hierzu einschlägigen Informationen sind unter https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/ zusammengefasst.

Soforthilfe

Die Bayerische Staatsregierung und die Bundesregierung haben Soforthilfeprogramme eingerichtet, die sich an Betriebe und Freiberufler richten, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbstätige 9.000 Euro,
  • bis zu 10 Erwerbstätige 15.000 Euro,
  • bis zu 50 Erwerbstätige 30.000 Euro,
  • bis zu 250 Erwerbstätige 50.000 Euro.

Liquiditätsengpass bedeutet, dass der Antragsteller durch die Corona Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen.

Wer einen Liquiditätsengpass hat und bereits zuvor einen Antrag auf bayerische Soforthilfe gestellt hatte (bis zu 5.000 Euro bzw. bis zu 7.500 Euro), der kann einen Folgeantrag stellen um die Differenz zur neuen, höheren Summe auszugleichen.

Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Das Antragsformular ist unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/ zu finden.
Anträge können ab sofort ausschließlich online gestellt werden! Anträge per Post oder EMail werden nicht mehr bearbeitet!

Die Regierung von Niederbayern hat zur Beantwortung ihrer Fragen zur Soforthilfe eine Hotline eingerichtet, die Sie von Mo-Do zw. 9-16 Uhr und Fr zw. 9-14 Uhr erreichen können unter 0871/808-2022.
Auskünfte zum aktuellen Stand bereits eingereichter Anträge sind nicht möglich.

Kurzarbeitergeld

Verursacht durch den Corona-Virus kann es zu Lieferengpässen oder Schutzmaßnahmen bei Betrieben und dadurch zu erheblichen Arbeitsausfällen kommen. Sollten diese Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich.
Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen.

Weitere Informationen finden Sie >>>HIER<<<

Da die Agentur für Arbeit auch in Bayern derzeit vollkommen überlastet ist, unterstützen bayme vbm in Abstimmung mit den Kammern die Beratung für Unternehmen zur Kurzarbeit.
Dies ist deshalb so wichtig, weil die Agentur für Arbeit nur Anträge auf Kurzarbeit bearbeiten kann, die vollständig und richtig ausgefüllt sind.

Als Ansprechpartner für Niederbayern können Sie sich zur Beratung an Herrn Wolfgang Werner wenden:

wolfgang.werner@fks-plus.de0871 96226 36
0170 6271244

Liquiditätshilfen der LfA Förderbank Bayern

Unter der Telefonnummer 089 2124-1000 sind die Förderexperten der LfA für allgemeine Anfragen und eine konkrete Beratung über die bestehenden Förderangebote zu erreichen. Unter http://www.lfa.de können sich Unternehmen über alle Finanzierungsangebote der LfA und die mögliche Inanspruchnahme der LfA-Bürgschaften informieren.

Nähere Infos hierzu finden Sie auch in dem Rundschreiben Nr. 3/2020 der LfA Förderbank, welches Sie >>>HIER<<< downloaden können.

Hotline für Unternehmen

Sie erreichen die Service-Hotline des Bayerischen Wirtschaftsministeriums für Fragen rund um das Coronavirus per E-Mail unter coronavirus-info@stmwi.bayern.de und telefonisch unter 089 2162-2101 (Mo.–Do.: 07:30 – 17:00 Uhr, Fr.: 07:30 – 16:00 Uhr).

Bitte beachten Sie: Die Coronavirus-Hotline des StMWi erteilt keine rechtlichen Auskünfte.