Bayerisches Wirtschaftsministerium unterstützte im vergangenen Jahr Investitionen in Arbeitsplätze mit 64,5 Millionen Euro
Zeil: „Kraftvoller Schub für Niederbayern“

MÜNCHEN / LANDSHUT   Mit 64,5 Millionen Euro hat das Bayerische Wirtschaftsministerium 2012 Investitionen in Niederbayern gefördert, die neue Arbeitsplätze geschaffen und bestehende gesichert haben. Der Betrag war um fast 28 Millionen Euro höher als im Jahr zuvor. „Mit Erfolg haben wir Arbeit zu den Menschen gebracht. Wir haben 177 Investitionsmaßnahmen niederbayerischer Unternehmen unterstützt. Dadurch sind 577 neue Arbeitsplätze entstanden, knapp 8.200 wurden gesichert. Das ist ein kraftvoller zusätzlicher Schub für  Arbeitsplätze und Investitionen unserer Unternehmen in Niederbayern“, freut sich Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, der sich für 2015 Vollbeschäftigung in ganz Bayern auf die Fahnen geschrieben hat.

Knapp 20 Prozent aller neuen Arbeitsplätze in Bayern, die durch die Unterstützung des Freistaats geschaffen wurden, sind in Niederbayern entstanden. Mit den regionalen Fördermitteln konnten Investitionen von über 485 Millionen Euro angestoßen werden. Die Unternehmen investierten überwiegend in neue Gebäude und Maschinen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern. Zeil ist sich sicher: „Die regionale Wirtschaftsförderung ist ein hervorragendes Instrument, um unsere Unternehmen wetterfest zu machen und vor Ort Arbeitsplätze zu schaffen.“ So löst jeder Euro Förderung sieben Euro an Investitionen bei den Unternehmen aus.

Über ein Viertel der in Niederbayern geschaffenen Arbeitsplätze entstanden mit Hilfe zusätzlicher ‚Demografiemittel‘. Die beiden Landkreise Regen und Freyung-Grafenau sind so genanntes Vorranggebiet zur Bekämpfung des demografischen Wandels. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel, die sich in der Bayerischen Staatsregierung mit Nachdruck für den ländlichen Raum einsetzt, betont: „Wir wollen in dieser ‚Gebietskulisse Demografie‘ die beihilferechtlich zulässigen Höchstfördersätze weitgehend ausschöpfen. So können wir zusätzliche Investitionsanreize setzen. Indem wir dort gezielt und verstärkt neue Arbeitsplätze schaffen und bestehende sichern, wollen wir eine weitere Abwanderung verhindern.“ Der Freistaat stellt hierfür im Rahmen seines Zukunftsprogramms ‚Aufbruch Bayern‘ jährlich 35 Millionen Euro bereit.

Bayernweit hatte 2012 das Wirtschaftsministerium 215 Millionen Euro an Regionalfördermitteln ausgegeben. Über 95 Prozent des Geldes ging in den ländlichen Raum. „Das zeigt, welch große Anstrengungen wir für die wirtschaftliche Entwicklung unserer ländlichen Regionen unternehmen und welch große Bedeutung wir ihnen beimessen“, unterstreicht Hessel. Ohnehin starke Wirtschaftsstandorte wie München sind grundsätzlich von der Förderung ausgeschlossen. Für Investitionen, die Arbeitsplätze schaffen oder sichern, können Unternehmen staatliche Zuschüsse erhalten. Die Höhe der Förderung hängt von der Größe und dem Standort des Unternehmens ab. Beantragt werden können die Zuschüsse bei der Regierung von Niederbayern. Zeil erklärt: „Die Wirtschaftsförderer bei den Bezirksregierungen stellen mit ihrer Erfahrung, Sach- und Ortskunde sicher, dass das eingesetzte Geld größtmögliche Wirkung für unsere Wirtschaft und seine Beschäftigten entfaltet.“

(Pressemeldung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, München, 13. Februar 2013)