„gemeinsam wachsen“ Die Denkwerkstatt – 12.10.2011

Vertreter von Unternehmen, der Politik und Institutionen

Der Landkreis bietet viele Chancen und Möglichkeiten für seine heutigen und seine zukünftigen Bürger. Aber welche davon sollen in den kommenden Jahren Schwerpunkte sein und bevorzugt umgesetzt werden? Darüber haben sich 37 Frauen und Männer eineinhalb Tage lang auf Schloss Poxau Gedanken gemacht.

Nach der Begrüßung des Landrats im Schlossinnenhof bot Kreisheimatpflegerin Dr. Maike Berchtold-Rettenbeck interessante Einblicke in die Entwicklung des Landkreises, beginnend mit den großen Sümpfen bis hin zur Industrialisierung. Eine Überleitung ins Thema – denn daraufhin wurden die Themen Identität, Wurzeln, Stärken, Schwächen, Trends sowie Ziele und Visionen der Einzelnen beziehungsweise im Gesamten eingehend beleuchtet.

In sechs gebildeten Arbeitsgruppen zu Bereichen Zukunftsbranchen, Arbeitsmarktpolitik & Bildung, Ansiedlungspolitik & Wertschöpfung, Wohnen, Leben, Freizeit, Kultur & Tourismus, Infrastruktur, Energiepolitik & Landnutzung sowie Gesundheit, Integration & Gesellschaft wird das Ganze vertieft und zum Beispiel auch durch das Hinzuziehen von Fachleuten weiter ausgearbeitet werden.

Die Hochschule München begleitet den Prozess und wird wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesem Thema miteinfließen lassen. Ein Semester lang werden die Masterstudenten von Prof. Dr. Klaus Wollenberg der Hochschule München den Landkreis Dingolfing-Landau auf der Agenda haben.

Die Arbeitsgruppen treffen sich bis zur Synchronisierung der Ergebnisse aus Landkreis und Hochschule, die am 1. Dezember stattfinden wird, selbständig. Diese Sitzungen werden von Nadja Beutlhauser begleitet und dem Deggendorfer Coach Thomas Weiß, der auch auf Schloss Poxau die Leitung inne hatte, moderiert.

Die Ergebnisse werden priorisiert, so dass einzelne Themen mit direkten Lösungsvorschlägen und Maßnahmenpläne zur Umsetzung, „zukunftstauglich“ vorgelegt werden können. Als Fundament für eine strategische Zukunftsplanung ist diese Art der Bürgerbeteiligung innovativ und dient dem Landkreis Dingolfing-Landau sicher als perfektes Rüstzeug für die Zukunft.

Text teilweise übernommen aus dem Dingolfinger Anzeiger von 29.09.2011 und der Landauer Neuen Presse vom 28.09.2011

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